Reisebericht von Martina

Über die Udo Lindenberg Stiftung erhielt ich vor 3 Jahren den Hinweis, dass die New White House Academy in Voi/Kenia noch dringend Paten für Kinder aus ärmsten Verhältnissen sucht. So setzte ich mich sofort mit der Schulleiterin Annedore Biberstein in Verbindung und bekam eine Liste mit Jungs und Mädchen, teil Waisen, teils Kinder die bei Verwandten lebten weil die Eltern gestorben waren. Oft werden die Kinder auch einfach auf der Strasse von Dorfbewohnern gefunden und zu Annedore gebracht.

Ich konnte mich kaum entscheiden und hätte am Liebsten alle unterstützt. Dann fiel mir ein kleines Mädchen auf, Margarete Masala, die am 12.06. geboren war.... genau an unserem Hochzeitstag (ich hatte gerade erst meinen Mann Albert geheiratet). Da war klar wer mein Patenkind wird.

 

So eine Patenschaft kostet 60 Euro im Monat in der Primarschule und 90 Euro in der Sekundarschule. Diese Gelder reichen aber nicht lange aus um alle anfallenden Kosten zu decken wie Lebensmittel, Löhne, Unterhalt und Reparaturen, Schulmaterial und staatliche Gebühren, Arztkosten etc. etc. So ist Schulleiterin Annedore auch immer glücklich über freiwillige Erhöhungen der Beträge und nicht zweckbezogene Spenden. Das Geld fliesst übrigens direkt in die wichtigen Projekte und nicht in obskure administrative Kanäle wie in vielen anderen Organisationen - was ich immer kritisiere.

 

Nun wuchs in mir auch der Wunsch, Margarete irgendwann einmal zu besuchen - und am 8. Januar 2017 war es dann so weit! Ein Traum, den ich mir jetzt erfüllen konnte. Die Reise nach Afrika begann am Flughafen Berlin, über München nach Mombasa. Am frühen Morgen holte mich Annedore Biberstein, die Schulleiterin aus der Schweiz die schon seit 40 Jahren nach Kenia fliegt und seit 7 Jahren dort lebt, am Flughafen in Mombasa ab. Die Aufregung wuchs ins unermessliche. Nach vier Stunden Autofahrt kamen wir in der New White House Academy an und wurden von vielen kleinen und grossen Kindern neugierig erwartet. Nun hiess es erst einmal schnell den Koffer mit den Geschenken auspacken - und los ging die Suche nach meinem Patenkind. Mit Hilfe einer Bekannten die schon 2016 mal die Schule besuchte, verschaffte ich mir schnell einen Überblick über die verschiedenen Räumlichkeiten, und konnte dann auch endlich Margarete finden. Sie hatte sich zu einem richtigen Teenager entwickelt, war aber sehr zurückhaltend. Die Freude war trotzdem auf beiden Seiten riesig. Aber wir waren nie lange allein.

Vor allem die Kleinen waren ganz verrückt danach, fotografiert zu werden.

 

In den folgenden Tagen nahm ich am Mathematikunterricht der 8. Klasse teil. Alle Kinder waren sehr diszipliniert denn sie wissen genau: eine gute Schulbildung ist mit das wichtigste um später ein selbstbe-stimmtes Leben zu führen.

An einem anderen Tag half ich bei der Küchenarbeit und wir gingen auf dem Markt einkaufen, denn 300 Kinder haben stets guten Appetit. Nachdem ich das Volleyballfeld entdeckt hatte, holte ich schnell meine mitgebrachten Volleybälle, die ich freundlicherweise von Eugen Benzel, dem Teamleiter des SC Potsdam, zur Verfügung gestellt bekommen hatte und 3 von meinen Netzhoppers Trikots, die ich in den letzten Jahren von meinem Lieblingsverein ersteigert hatte. Die Begeisterung war riesig und ich konnte fast eine Stunde mithalten - trotz heisser 33 Grad.

Am letzten Nachmittag vor meiner Abreise wurde dann noch die Geburtstagsfeier für alle im Januar geborenen Kinder durchgeführt. Es gab die traditionelle Geburtstagstorte und es wurde viel gesungen.

Unglaublich, wie glücklich Menschen sein können obwohl sie kaum etwas besitzen.

 

Danke Annedore Biberstein dass ich dein Gast sein durfte. Ich weiss, ich werde auf jeden Fall wiederkommen.

Es würde mich ausserordentlich freuen, mit diesem Artikel mehr Menschen zu animieren zu spenden oder sogar eine Patenschaft zu übernehmen.

 

Martina Baake, Potsdam 21.1.2017

Eine Patin besucht ihr Patenkind in Kenya


Über den Verein Watoto wa Kenya e.V. Gabi Bentlage erreichte mich eine Liste mit Kindern aus der New White House Academy die alle noch eine Patenschaft benötigten.

Da entschloss ich mich spontan zu helfen. Da ich selber keine Kinder habe, war für mich klar ein Mädchen war immer schon mein Traum. Dazu hat mich das Schicksal von Jane sehr berührt. Das ist nun im März 2016 zwei Jahre

her.

Dieses Jahr im Januar 2016 erfüllte ich mir den Traum Annedore und Jane in Kenya - Voi zu besuchen. Es waren absolut traumhafte Urlaubstage und ich konnte die Beziehung zu meinem Patenkind Jane vertiefen. Jane ist 10 Jahre alt und geht in die fünfte Klasse. Ich bekam den Alltag von Jane live mit, umso schwerer war dann der Abschied.

Kaum daheim erreichte mich ein Brief von Jane und somit ist der Kontakt immer bestehend. Ich kann sagen Jane ist das Beste was mir passieren konnte und wenn man sieht wie fleißig und hart die Kinder in der New White House Academy lernen, damit Sie später eine bessere Zukunft haben, dann lohnt sich jeder Euro den man investiert. 

 

Seit Februar 2016 hat Naomi eine Patenfamilie bestehend aus Astrid Klotsch, Daniel Schwöbel und Gerd Hagmaier. Eine Unterstützung gestemmt auf mehreren Schultern. Somit sind es in einem 3er Team

nur 30 Euro pro Monat und Person.

 

Vermerk New White House Academy:

Naomi ist bekannt unter Mapenzi (mein Engel).

Sie kann nicht mehr zu ihrer Mutter, diese hat nicht genug zu essen für die

Familie. Die Großeltern wollten sie schon verkaufen, da in Kenia immer noch der Brauch herrscht einen Braut-preis zu erhalten für eine Tochter. Wir retteten sie schon einmal mit Hilfe unseres DEO und der Polizei vor dem Schicksal. geb. ist sie am 24. Februar 1999. Sie verbringt jeweils auch die Ferien in der New White House Academy.

In meinem Urlaub in Kenya ist mir Mapenzi aufgefallen als fleißiger, hilfs-bereiter Teenager. Nach diesem Schicksal wusste ich sofort hier muss ich helfen und Dank eines 3er Teams haben wir Mapenzi wieder Hoffnung übersandt.

 

Annina's Reise nach Kenya

In den Sommerferien 2015 verbrachte die 12-jährige Annina eine ganze Woche bei Mama Annedore und den Kindern in der NEW WHITE HOUSE ACADEMY.

Vorgängig hat sie in der Schweiz Spenden gesammelt für die Schule. Ihre Eindrücke und was sie mit dem gesammelten Geld alles einkaufen konnte hat sie in einem wunderschönen Büchlein zusammengefasst - ergänzt mit tollen Fotos der anschliessenden Safari die sie mit ihren Eltern zusammen gemacht hat. 

2015_Annina's Reise nach Kenya.pdf
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                                                                                  Danke Annina

                                                          dass du uns daran teilhaben lässt ! 

Stricken @ NEW WHITE HOUSE ACADEMY

Bei unserem Besuch im Oktober 2013 brachten wir ganz viel Wolle und Stricknadeln mit und haben einer Gruppe von Kindern das Stricken beigebracht. Nicht nur die Kinder, auch die Lehrerinnen haben mitgemacht... es machte allen viel Spass! Entstanden sind ganz individuelle kleine Umhängetaschen, jede ein absolutes Unikat.

Hanna & Ruth Zbinden

 

Manuela Leo

Manuela ist so verrarrt in Ihr Patenkind Nyamula dass Sie sogar nach Kenya gereist ist um sie zu besuchen. Anschliessend hat sie eine eigene

Homepage über Nyamula gemacht.

Ihre Geschichte lesen Sie auf

 

www.nyamula.de

 

Ruth und Arthur Zbinden

An Weihnachten 2011 überraschte uns unsere Tochter Hanna mit der Frage, ob wir sie an Ostern nach Kenia in "IHRE SCHULE" begleiten würden. Spontan sagte mein lieber Mann Ja, und erfüllte mir einen lange gehegten Wunsch, indem er auch mitkommen wollte. Mit meinen 77 Jahren durfte ich das Erlebnis meines Lebens haben - zum ersten Mal nach Kenia zu reisen.

 

In der Schule NEW WHITE HOUSE ACADEMY angekommen waren wir ganz überwältigt, wie fröhlich die Kinder uns begrüsst haben. Glückliche Kinder aus ärmsten Verhältnissen, die mit grosser Freude in der Schule sind. Es ist ihnen bewusst, dass die Schulbildung allen eine bessere Zukunft ermöglicht. Grossen Eindruck machten uns die einfachen Einrichtungen. Die Wäscherei, wo alle Kleider der Kinder und die Bettwäsche in Handarbeit gewaschen werden. Die Küche, wo in grossen Töpfen einfache Mahlzeiten gekocht werden. Der Ess-Saal wo jedes Kind mit seinem Teller geduldig ansteht, um sein Essen zu erhalten, nicht ohne vorher die Hände zu waschen. Die sauberen Schlafräume, total überstellt mit einfach gezimmerten Etagenbetten, wo wegen Platzmangel 2 Kinder im gleichen Bett schlafen. Alle Kinder werden liebevoll überwacht von Betreuerinnen. Was uns besonders beeindruckte war die Schreinerei, wo ein Schreiner mit einfachsten Werkzeugen Betten, Pulte und Tische anfertigte. Welch ein Unterschied zu unserer Schreinerei in Rüschegg, wo ich seit 52 Jahren mit meinem Mann lebe. Wie gut haben wir es mit unseren genauen Werkzeugen und Maschinen!

Alle 10 Lehrer und die 22 Angestellten sind Einheimische die froh sind über ihren kleinen Verdienst. Die meisten wohnen im Schulareal, wo sie die Kinder auch ausserhalb des Schulunterrichts begleiten und bei der Betreuung mithelfen können.

 

Abschliessend kann ich nur wünschen, dass viele Spender ermöglichen, die Wunschliste zu erfüllen: Ausbau der Wasserleitung (es gibt kein fliessendes Wasser), das Wasser wird von einem Tanklastwagen geliefert und kostet sehr viel. Neue Betten, Matratzen und Pulte sind dringend nötig. Längerfristig ist der Bau eines separaten Gebäudes mit genügend Schlafräumen geplant.

 

Mit gewaltigen Eindrücken und Erfahrungen reisten wir nach 2 Wochen wieder nach Hause. Voller Freude erzählen wir von unseren Erlebnissen in Kenia und helfen gerne mit KENYAN CHILDREN HELP zu unterstützen. Wir hoffen so viele Spenden zu erhalten, um “UNSEREN KINDERN“ in einem guten Umfeld in der Schule NEW WHITE HOUSE ACADEMY weiterhin eine gute Schulbildung zu ermöglichen.

 

Unserer Tochter Hanna, ihrer Freundin Annedore und all ihren Helfern gilt unsere Hochachtung mit dem Wunsch, dass sie immer wieder die Kraft und den Mut aufbringen, die grosse Aufgabe zu bewältigen.

 

Ruth Zbinden

 

War das ein Freudentag für die Kinder der NEW WHITE HOUSE ACADEMY :-)

 

 Die Schulreise im August  in den Tsavo Nationalpark war sehr eindrücklich. Unterwegs in einem grossen Bus haben sie viele Tiere aus nächster Nähe gesehen und einen unvergesslichen Tag erlebt.

 

 

Besuch von Hanna Zbinden in der neuen Schule NEW WHITE HOUSE ACADEMY in Voi

Im November 2011 durfte ich erstmals "unsere" Kinder in der neuen Umgebung in Voi besuchen. Seit 2 Monaten gehen sie hier in der NEW WHITE HOUSE ACADEMY zur Schule die neu eine Boarding School ist, d.h. die Kinder können hier übernachten und finden während der Schulzeit ein neues Zuhause.

 

Diverse Renovationen und Reparaturen an den bestehenden, aber seit längerem verlassenen Gebäuden waren und sind immer noch nötig. Doch dank dem unermüdlichen Einsatz von Annedore Biberstein ist der Umzug aus der bisherigen kleinen Schule recht gut gelungen. Sie hat geplant, organisiert, kontrolliert und in endlosen Gesprächen mit Behörden und Arbeitern verhandelt...

Das Resultat hat mich tief beeindruckt.

- Danke Annedore !!!